Beim Bier ist es zum Weinen:Da wird ein großes Bohei gemacht um das echte Pils, das sieben Minuten braucht, das Reinheitsgebot, das unbedingt erhalten bleiben muss, den Ausverkauf des deutschen Bieres an die Amerikaner bei der WM, der unbedingt verhindert werden muss und um was weiß ich noch alles.
Aber gestehen wir es uns doch ein: all die Biermarken, die uns als Werbung entgegenstrahlen und die als Sponsoren von Fußball-, Krimi– oder Natur-Events auftreten, geben zwar einen veritablen Durstlöscher ab. An geschmacklichen Reizen haben sie jedoch wenig zu bieten.
Freilich, der große Vorteil ist, wir wissen, woran wir sind: Ungeachtet heftigster Tresendiskussionen darüber, dass nur das favorisierte Bier ein Wohltrunk und alles andere eine elende Plörre sei — sie geben sich alle nichts: eins wie das andere.
Wohl deshalb fällt es all den Zielgruppen so leicht, bei der Wahl ihres Lieblingsbieres noch konservativer zu entscheiden als sie dies bei der Wahl ihrer Volksvertreter allenthalben tun.
Hier gilt es, Abhilfe zu schaffen. Und dafür sind wir da. "Wir über uns" vollständig lesen »
