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    <title>BierBericht - Reinheitsgebot</title>
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    <description>Ein Blog zum Thema Bier</description>
    <dc:language>de</dc:language>
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    <pubDate>Sun, 03 Oct 2010 17:25:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BierBericht - Reinheitsgebot - Ein Blog zum Thema Bier</title>
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    <title>Warum nicht? – Das Deutsche Reinheitsgebot  </title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/67-Warum-nicht-Das-Deutsche-Reinheitsgebot.html</link>
            <category>Reinheitsgebot</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
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    &lt;H3&gt;Teil 5 und Schluss: Reinheit die geboten ist&lt;br /&gt;
&lt;/H3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Zumindest...&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zumindest — so lautet das meistgehörte Argument fortgeschrittener Diskussionen über das Reinheitsgebot, zumindest verhindert es den Zusatz künstlicher Aroma– und Konservierungsstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allen Dingen — möchte man korrigieren — dient das Reinheitsgebot den Bierkonzernen, den deutschen Markt vor unliebsamer Konkurrenz abzuschotten. Paradoxerweise ergibt sich gerade daraus ein Fünkchen Hoffnung: Haben die inzwischen internationalen Bierkonzerne (die sich außerhalb Deutschlands freilich nicht die Bohne um ein irgendwie geartetes Reinheitsgebot scheren) in nicht mehr allzu ferner Zukunft den relevanten Markt unter sich aufgeteilt, kann die Bierlobby auf dieses wohlfeile Instrument womöglich verzichten. Vielleicht werden wir dann das Ende der grotesken Orthodoxie erleben und die Reinwäscherei weicht einer Diskussion um eine sinnvolle Kennzeichnungspflicht aller Zutaten — auch jener, die bislang nicht deklariert werden müssen weil sie — natürlich nur soweit technisch möglich — wieder herausgefiltert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht erhält man dann eine Antwort darauf, warum Polyvinylpolypyrrolidon zugesetzt werden darf, natürliche Fruchtmaische aber nicht. Oder warum obergärigen Bieren Zucker zugesetzt werden darf, das Reinheitsgebot das Brauen mit Mais aber nicht zulässt — wohl aber mit Weizen statt der nach original Reinheitsgebot obligatorischen Gerste. Auf die Aufzählung weiterer Abstrusitäten verzichte ich hier, der geneigte Leser kann sie in den vorangegangenen Teilen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir dann noch auf dem Etikett erfahren, ob das Bier wie jede schnöde H-Milch pasteurisiert wurde oder ob wir es mit einem Lebensmittel zu tun haben, in dem auch noch Leben steckt, dann wären wir sicherlich einen ganzen Schritt weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fiele es dann dem ein oder anderem leichter, das Fabrikbier rechts liegen zu lassen, sei es nun nur mit Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut oder unter Zuhilfenahme von Reis, Mais oder allerlei E-irgendwasse. Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass es eine Nische für gute, hadwerklich gebraute Biere geben könnte, die dann vielleicht gar eine Chance hätten, ein Stück weit aus ihrer Nische hervorzulinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluss!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 Oct 2010 19:25:00 +0200</pubDate>
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    <category>Bier</category>
<category>Reinheitsgebot</category>
<category>Sonstiges</category>

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    <title>Warum nicht? – Das Deutsche Reinheitsgebot  </title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/66-Warum-nicht-Das-Deutsche-Reinheitsgebot.html</link>
            <category>Reinheitsgebot</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h3&gt;Teil 4: Von Zuckern verschiedenster Couleur &lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Selbstverständlich entsprechen sie dem alten Reinheitsgebot... &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht es in einem Reklameprospekt über die Biere der hervorragenden belgischen Brauerei Chimay. Die Zutatenliste: Brauwasser, Gerstenmalz, Weizen, Zucker, Hopfen, Hefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir übersehen geflissentlich, dass hier die Hefe aufgeführt wird, die den Verfassern des Reinheitsgebotes noch überhaupt nicht bekannt war und deshalb dort auch nicht aufgeführt wurde. Der Apologet des Reinheitsgebots stutzt dennoch: Zucker? Ja Zucker! Und das entspricht dem deutschen Reinheitsgebot? Ja es entspricht dem Reinheitsgebot in Form der aktuellen deutschen Biergesetzgebung. Die Biere sind obergärig und dürfen deshalb auch nach deutschem Bierrecht Zucker enthalten. Und nicht nur das, sie dürften auch künstlich gefärbt werden, nämlich mit Zuckerkulör.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden damit nicht myriaden von Thekendiskussionen hinfällig? Wie oft hat man nicht gehört, dass das Reinheitsgebot den traditionsbewussten Biertrinker vor den Kopfschmerzen bewahrt, die unweigerlich mit der Zugabe von Zucker in alkoholische Getränke verbunden seien. Das war natürlich schon immer quatsch. Schließlich sorgt ja gerade das Mälzen dafür, dass Zucker entsteht. Denn ohne Zucker keine alkoholische Gärung — also auch kein Bier. Warum also sollte nicht auch Zucker zugesetzt werden dürfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir nun wissen, darf es das ja auch. Warum aber nur bei obergärigem Bier? Welche geheimen Gesetzmäßigkeiten führen dazu, dass das ehrwürdige Reinheitsgebot für untergärige Biere so interpretiert werden muss, dass kein Zucker zugesetzt werden darf, für obergäriges Bier aber eine ganz andere Interpretation gilt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen es nicht und werden es wohl auch nie erfahren. Was das für die verquere Diskussionen um das Reinheitsgebot bedeutet, dürfte jedoch so klar wie ein mit Kieselgur geklärtes Helles sein: Das allenthalben so hochgeschätzte Reinheitsgebot dient vor allem der Verschleierung  und der Sicherung der Pfründe des Bierestablishments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und deshalb werden wir auch beim nächsten Mal diese Diskussion hier beenden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Sep 2010 16:28:00 +0200</pubDate>
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    <category>Bier</category>
<category>Obergärig</category>
<category>Reinheitsgebot</category>

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    <title>Warum nicht? – Das Deutsche Reinheitsgebot  </title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/60-Warum-nicht-Das-Deutsche-Reinheitsgebot.html</link>
            <category>Reinheitsgebot</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h3&gt;Teil 3: Zusatzstoffe – Na klar&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur der Hopfenbauer greift gerne auf die Unterstützung der chemischen Industrie zurück. Auch viele Bierfabriken stehen in regem Austausch mit spezialisierten Produzenten von Zusatz– und Hilfsstoffen der Lebensmittelindustrie. Immerhin: Wird auf einem Bier verkündet, es wurde nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut, werden für die Aufspaltung der Stärke keine zusätzlichen Enzyme eingesetzt. Ist das Bier erstmal vergoren, kommt es aber selten in die Flasche, ohne weitere Bekanntschaft mit chemischen Hilfsstoffen gemacht zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich kann man sagen, im Bier ist so einiges erlaubt, solange es im Endprodukt &#039;weitgehend&#039; wieder herausgefiltert wurde. Und gefiltert werden muss das meiste Bier eh, da der deutsche Freund des Reinheitsgebots partout keine Trübung in seinem Bier haben will. Für die Klärung kommen dann natürlich Produkte der chemischen Industrie zum Einsatz. Z.B. &#039;Köstrosol&#039;. Damit kommt man besser nicht in Berührung. Denn unter den &#039;möglichen Gefahren&#039; wird im entsprechenden Sicherheitsdatenblatt genannt: &#039;kann Haut und Augen reizen&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bindung von unerwünschten Stoffen im Bier wird gerne auch Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) eingesetzt. Der Ausgangsstoff Vinylpyrrolidon gilt als krebserregend. Der durch Polymerisation entstandene Hilfsstoff gilt aber als unbedenklich. Und natürlich wird alles wieder herausgefiltert — soweit dies technisch möglich ist und Geschmack und Gesundheit nicht beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Haltbarmachung wird das Bier dann noch mal kräftig erhitzt. Bestrahlung ist dafür verboten. Deshalb wird die Bestrahlung mit Gammastrahlen — die beim radioaktiven Zerfall entstehen — dann auch erst bei der Abfüllung zur Füllstandkontrolle eingesetzt.&lt;br /&gt;
... Und das nächste mal erfahren wir dann, dass Zucker trotz Reinheitsgebot durchaus zugesetzt werden darf.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 Jul 2010 21:11:00 +0200</pubDate>
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    <category>Reinheitsgebot</category>
<category>Wissenswertes</category>

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