<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>BierBericht - Expeditionen ins Bierreich</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/</link>
    <description>Ein Blog zum Thema Bier</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.4.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Thu, 24 Mar 2011 18:38:46 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.edlebiere.de/Blog/templates/bulletproof/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: BierBericht - Expeditionen ins Bierreich - Ein Blog zum Thema Bier</title>
        <link>http://www.edlebiere.de/Blog/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Bier im Netz. Teil I: Internationale Blogs</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/80-Bier-im-Netz.-Teil-I-Internationale-Blogs.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/80-Bier-im-Netz.-Teil-I-Internationale-Blogs.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=80</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=80</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    Die deutschsprachige Welt des Bieres im Internet ist recht übersichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wenden wir uns zunächst der internationalen Szene der Bierfreunde im Internet zu.&lt;br /&gt;
Wem all dieses Gewäsch hier viel zu weitschweifend ist, der kann sich direkt der Link-Liste in der rechten Seitenleiste zuwenden. Wer umgekehrt von dort hierher geschickt wurde, findet hier einige Erläuterungen zu der Link-Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ‚’internationale Szene’ schreibe, so gilt das nur sehr eingeschränkt. Leider bin ich weder der niederländischen Sprachen noch des Französischen mächtig. So geraten mir all die sicher sehr interessanten und wichtigen französischen, und vor allen belgischen Seiten zu gutem Bier aus dem Blick. Diese Lücke müssen leider Andere schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich also von der internationalen Welt des Bieres im Internet spreche, so bezieht sich das tatsächlich nur auf die englischsprachigen Seiten im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturgemäß finden sich denn auch die meisten Seiten zur US-amerikanischen und britischen – und natürlich auch irischen - Bierkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst mal fällt bei der Durchsicht englischsprachiger Bierseiten auf, dass von der Bierseeligkeit, die sich in vielen deutschsprachigen Seiten und Büchern zum Thema findet, kein Deut anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
Da gibt es ganz selbstverständlich eine ganze Szene professioneller Publizisten, deren Schwerpunkt der Biergenuss ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es jenseits der deutschen Bierbräsigkeit eine solche Vielzahl von Beiträgen zum Biergenuss gibt, versteht es sich von selbst, dass hier nur ein buntgewürfeltes Sammelsurium nach subjektiven Kriterien zusammengestellter Artikel vorgestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Eine Übersicht&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
Eine Liste von etwa eintausend Blogs wurde im Zusammenhang mit der &lt;a href=&quot;http://beerbloggersconference.org/]&quot; title=&quot;Beer-Blogger-Converence&quot;&gt;ersten Bier-Blogger-Konferenz&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://beerbloggersconference.org/blogs/complete-list-of-beer-blogs/&quot; title=&quot;(nearly) complete list of beer blogs&quot;&gt;hier zusammengestellt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich nicht durch die tausend Blogs hindurchklicken will, um zu erfahren, worüber in welchem Blog berichtet wird, findet Auszüge der neuesten Artikel sehr vieler Blogs aus US-amerikanische Perspektive bei&lt;a href=&quot;http://allaboutbeer-us.blogspot.com/&quot; title=&quot;allaboutbeer-us&quot;&gt; All about Beer – US&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das britische bzw irische Gegenstück nennt sich wenig überraschend: &lt;a href=&quot;[http://allaboutbeer-uk.blogspot.com/&quot; title=&quot;allaboutbeer-uk&quot;&gt;All about Beer – UK&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/archives/80-Bier-im-Netz.-Teil-I-Internationale-Blogs.html#extended&quot;&gt;&quot;Bier im Netz. Teil I: Internationale Blogs&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Mar 2011 12:41:20 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/80-guid.html</guid>
    <category>Ale</category>
<category>Belgien</category>
<category>Bier</category>
<category>bock</category>
<category>Buch</category>
<category>Dunkles</category>
<category>England</category>
<category>Expeditionen ins Bierreich</category>
<category>Faro</category>
<category>Franken</category>
<category>fränkisches Bier</category>
<category>Geuze</category>
<category>Großbritannien</category>
<category>Helles</category>
<category>Kellerbier</category>
<category>Lager</category>
<category>Lambic</category>
<category>Märzen</category>
<category>Obergärig</category>
<category>Pils</category>
<category>Porter</category>
<category>Rauchbier</category>
<category>Reinheitsgebot</category>
<category>Schankbier</category>
<category>Sonstiges</category>
<category>Vollbier</category>
<category>Weißbier</category>
<category>Wissenswertes</category>

</item>
<item>
    <title>Hetzelsdorfer Fränkisches Vollbier</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/23-Hetzelsdorfer-Fraenkisches-Vollbier.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/23-Hetzelsdorfer-Fraenkisches-Vollbier.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=23</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=23</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:19 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;214&quot; height=&quot;480&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/Hetzelsdorfer.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Wir fahren die A3 entlang Richtung Nürnberg. Statt den Knick nach Süden mitzumachen biegen wir ab Richtung Forcheim und durchqueren diese Stadt, was uns angesichts seiner vier Brauereien nicht ganz leicht fällt. Auf der B470 geht es hinein in die fränkische Schweiz und schon wieder haben wir die Abfahrt zur Walberla verpasst - diesem markanten Tafelberg, der uns verkündet, dass wir uns in der fränkischen Schweiz befinden – der Heimat all der köstlichen Kellerbiere. Das wir die Abfahrt verpasst haben, ist aber nicht gar so schlimm, denn unser Ziel liegt diesmal eh noch ein Tal weiter. Und ob wir nun so oder so rum hineinfahren – unser Ziel läuft uns nicht weg. Und über ein steil gewundenes Sträßchen müssen wir uns kämpfen, egal von welcher Seite wir kommen, um dann endlich im Ort unseres Begehrens anzukommen. So beschaulich die Gegend ist, so flink muss nun reagiert werden, ansonsten ist man aus dem Ort wieder draußen, noch bevor man richtig drin ist. Häuser hat der Ort kaum eine Hand voll. Mit Abstand die größten Gebäude sind die Kirche und das Wirtshaus. Und wir fragen uns, wie sie überhaupt gefüllt werden können. In Bezug auf die Kirche haben wir noch keine befriedigende Antwort gefunden. Was aber das Wirtshaus angeht, so muss man sich nur darin niederlassen und ein Bier trinken. Hat man das Glück und es ist gerade Samstag, kann man auch lecker Schäufele oder einen frischen Karpfen dazu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ein gutes Bier verstehen sie sich hier allemal, die Pennings in Hetzelsdorf. Neben Pils und – so es einen Anlas gibt – Festbier, haben Sie ein filtriertes Vollbier und ein unfiltriertes Lagerbier im Ausschank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisches Kellerbier haben wir hier vor uns. Soll man es unter die Hellen oder unter die Dunklen einordnen? Als dunklen Bernstein kann man die Farbnote vielleicht bezeichnen, die hier in Hetzelsdorf nicht durch Farbmalz herbeigetuned wurde. Diese Liebe zum Detail bei der Malzgabe sieht man nicht nur, man schmeckt sie auch: Ein leicht malziges Aroma, das aber nicht penetrant karamellig schmeckt. Auch beim Hopfen hat der Braumeister wohl nicht gespart. Das bezieht sich gar nicht so sehr auf die Menge als vielmehr auf die Qualität. Liegt es am handwerklichen Ergeiz oder an der Nähe zu einem der Besten Hopfenanbaugebiete  Deutschlands, die Hallertau? Jedenfalls ist die Hopfennote kräftig aber auch wieder nicht penetrant. Die geneigte Leserin wird sicher bereits ahnen, dass wir damit zu dem Schluss kommen, dass das Hetzelsdorfer Vollbier ein großartig ausgewogenes Kellerbier ist, bei dem Alles stimmt: angefangen beim Schaum, über Farbe, Geruch bis hin zum herben aber dennoch malzig vollen Abgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Meinung der Anderen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Michael Rudolf&lt;br /&gt;
2000 Biere&lt;br /&gt;
Der endgültige Atlas für die ganze Bierwelt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Hetzelsdorfer Fränkisches Vollbier tapst nicht gar zu finsterfarbig, distinkt gehopft, überaus anspruchsvoll herein. Versteckte Pilsenerallüren mit Malzbetonung auf dem zweiten und vierten Schlag.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Oct 2009 20:09:41 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/23-guid.html</guid>
    <category>Bier</category>
<category>Bierbeschreibung</category>
<category>Expeditionen ins Bierreich</category>
<category>fränkisches Bier</category>
<category>Kellerbier</category>
<category>Vollbier</category>

</item>
<item>
    <title>Bier im Buch Teil III</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/73-Bier-im-Buch-Teil-III.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/73-Bier-im-Buch-Teil-III.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=73</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=73</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:58 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;309&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/Schivelbusch.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
In Teil II haben wir ein Buch vorgestellt, das sich der Kulturgeschichte des Brauens unter einem sehr speziellen Blickwinkel angenommen hat. Etwas konventioneller widmet sich Jacob Blume der Kulturgeschichte des Bieres. Das Buch heißt „Bier. Was die Welt im innersten zusammenhält“ und ist 2000 im Verlag die Werkstatt erschienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich für Bier jenseits von Oktoberfest und bierernsten Anekdötchen interessiert, findet mit diesem Buch einen guten Einstieg. Es ist ausführlich, übersichtlich und reichhaltig illustriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hat eigentlich angefangen mit Bierbrauen? Wo kommt der Name her? Was haben die alten Germanen so alles mit Bier (oder zumindest so etwas ähnlichem) angestellt? Welchen Verdienst haben sich die Mönche um das Bier gemacht? Welche Rolle spielte das Bier beim Übergang von der handwerklich geprägten in die industrielle Gesellschaft? Inwiefern ist Bier politisch? - Auf all diese Fragen versucht Jacob Blume eine Antwort zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er geht dabei chronologisch vor: Von den alten Ägyptern und Germanen zum klassischen Altertum über das Mittelalter  bis hin zur Neuzeit. Er zeigt die jeweilige gesellschaftliche Bedeutung des Bieres auf und stellt die verschiedenen Trinkrituale und –sitten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider merkt man dem Buch an, dass es etwas schlampig zusammengeschrieben und redigiert wurde. So macht der Autor aus dem allüberall auftauchenden Spruch „Hopfen und Malz, Gott erhalt‘s“ ein „Hefe und Malz, Gott erhalt‘s“. Mir jedenfalls ist diese Variante nicht geläufig. Und im Glossar sind der Hefe zwar knapp drei Zeilen gewidmet, der Hopfen taucht dort aber gar nicht erst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz hervorragende Darstellung der Kulturgeschichte des Bieres findet sich in Wolfgang Schivelbuschs „Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft“, als Taschenbuch 1990 beim Fischer Verlag erschienen. Der Untertitel des Buches sagt es aber schon: es handelt sich um „Eine Geschichte der Genussmittel“. Dem Bier ist deshalb nur ein kleiner Teil in drei Kapiteln eingeräumt. Dessen ungeachtet ist das Buch der interessierten Bierliebhaberin sehr zu empfehlen, da es sauber recherchiert und sehr gut lesbar geschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bier wird hier in erster Linie im Rahmen der Wirtshauskultur des mit der Industrialisierung aufkommenden Proletariats behandelt.  Wer sich also für Biergenuss in Wirtschaften interessiert, erfährt hier einiges wissenswertes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer seinen Blick auch auf andere Genussmittel richten möchte, hält mit diesem Buch ein umfassendes Kompendium in Händen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Dec 2010 19:08:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/73-guid.html</guid>
    <category>Bier</category>
<category>Buch</category>
<category>Wissenswertes</category>

</item>
<item>
    <title>Bier im Buch Teil II</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/72-Bier-im-Buch-Teil-II.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/72-Bier-im-Buch-Teil-II.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=72</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=72</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:57 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;251&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/Raetsch.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;In Teil I dieser Literaturvorstellung haben wir Bände mit dem prägnanten Titel „Bier“ vorgestellt. Eine Liste die sicher noch deutlich erweitert werden könnte. Ein Buch mit diesem schlichten Titel, von dessen Genuss wir abraten würden, liegt uns - wohl eher zufällig -  nicht vor. Stellvertretend für diese Kategorie nennen wir hier aber „Das Buch zum Bier“, erschienen 1999 im Eichborn Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen nicht auf diesem Buch von Regina Schneider und Stefan Zeitler herumreiten. Es gibt eine ganze Reihe von Büchern diesen Schlages: Einige nette Anekdötchen rund ums Bier — mal mehr, mal weniger heimatverbunden. Kombiniert mit ein paar netten Cartoons oder wie in diesem Fall mit wenig inspirierten. Rezepten wie diesem: „250 g Kartoffelchips aus der Tüte [...] in eine feuerfeste Schüssel geben und 10 Minuten im Vorgeheizten Backofen heiß werden lassen. Zum Aperitif auf kleinen Tellern sofort servieren.“ - Mehr braucht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch wahre Juwele, die den schönen Namen „Bier“ im Titel tragen. Diesmal stellen wir „Bier — jenseits von Hopfen und Malz“ vor. Es handelt sich um einen 1996 von Christian Rätsch verfassten großformatigen Bildband, der 2002 dann im Orbis Verlag erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wählt man das Buch arglos anhand des Buchdeckels aus, so erwartet man ein weiteres der bodenständigen Bücher über Bier und seine Geschichte.  Schlägt man das Buch aber auf, so wird man schnell eines Besseren belehrt. Es handelt sich um ein nicht nur leicht esoterisch angehauchtes Werk, das die Möglichkeiten von Bier als bewusstseinserweiternde Droge auszuleuchten versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist es dem Autor wichtig aufzuzeigen, dass Bier in der Geschichte durchaus nicht nur aus Wasser, Gerstenmalz und Hopfen (die Hefe natürlich nicht zu vergessen) bestanden hat. Hier liegt sicherlich auch der größte Verdienst des Buches. Der Autor widmet sich detailliert der Frage, in welcher Kultur welche Zusätze (angeblich) ins Bier getan wurden. Er fängt bei der Akazie an und hört bei Fledermausblut noch lange nicht auf. Insbesondere Zusätze, die die berauschende Wirkung des Bieres verstärken und verändern, haben es Rätsch angetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich darf in einem solchen Buch auch eine ausführliche Betrachtung der kultischen Bedeutung des Bieres in den verschiedenen Kulturen nicht fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Reinheitsgebot wird in dem Buch die bemerkenswerte These aufgestellt, es handle sich dabei um die erste Antidrogengesetzgebung. „Das Deutsche Reinheitsgebot war das erste Drogengesetz, mit dem der Gebrauch von bewusstseinserweiternden und –verändernden Pflanzen ausdrücklich verboten wurde.“ schreibt er. Den Hopfen goutiert der Autor nicht so sehr. Er sei den Herrschenden ein willkommenes Mittel gewesen, das Volk zu betäuben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die psychedelischen Biere der Zukunft vorgestellt wurden, werden noch drei Rezepte zum Selberbrauen aufgeführt: Alraunenbier, Bilsenkrautbier und Hanfbier. Wir raten dringend davon ab, die Rezepte auszuprobieren.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Nov 2010 18:51:14 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/72-guid.html</guid>
    <category>Bier</category>
<category>Buch</category>
<category>Expeditionen ins Bierreich</category>
<category>Reinheitsgebot</category>
<category>Wissenswertes</category>

</item>
<item>
    <title>Bierkonzerne entdecken den Qualitätsgedanken beim Bierbrauen</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/70-Bierkonzerne-entdecken-den-Qualitaetsgedanken-beim-Bierbrauen.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/70-Bierkonzerne-entdecken-den-Qualitaetsgedanken-beim-Bierbrauen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=70</wfw:comment>

    <slash:comments>3</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=70</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:54 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;147&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/turn.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Wird da wieder nur eine weitere Sau durchs Dorf gejagt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit waren verschiedene Meldungen zu lesen, dass die großen Bierkonzerne die besonderen, edlen Biere entdeckt haben. Nicht für sich, sondern für ihre Kundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer exotischer werdenden Biermischgetränke haben bei den Konsumentinnen und Konsumenten wohl nicht die erhofften Begeisterungsstürme ausgelöst und Becks Gold oder Binding Lager sind inzwischen alte Hüte. Da muss neues her. Und das sind die ganz besonderen Biere für die Menschen mit dem ganz besonderen Geldbeutel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer genügend Geld für das Bier mit Distinktionsfaktor hinlegt, wird dann auch nicht mehr mit dem Deutschen Reinheitsgebot gegängelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radeberger – &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/wirtschaft/weg-von-der-einheitsbrause/-/1472780/4735424/-/index.html&quot; title=&quot;Frankfurter Rundschau zu Edelbieren&quot;&gt;so wird gemeldet&lt;/a&gt; - sei an einem neuen Vertrieb edler Biere maßgeblich beteiligt. Mir sind nicht alle Biere, die dort vertrieben werden bekannt. Definitiv sind aber nicht wenige dabei, die dem so genannten Deutschen Reinheitsgebot nicht genügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht Hoffnung. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/archives/70-Bierkonzerne-entdecken-den-Qualitaetsgedanken-beim-Bierbrauen.html#extended&quot;&gt;&quot;Bierkonzerne entdecken den Qualitätsgedanken beim Bierbrauen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Nov 2010 17:08:59 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/70-guid.html</guid>
    <category>Bier</category>
<category>Expeditionen ins Bierreich</category>
<category>Sonstiges</category>
<category>Wissenswertes</category>

</item>
<item>
    <title>Hummel-Bräu Räucherla</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/68-Hummel-Braeu-Raeucherla.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/68-Hummel-Braeu-Raeucherla.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=68</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=68</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:53 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;157&quot; height=&quot;400&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/Raucherla.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit Rauchbier etwas anfangen kann, denkt als erstes an Bamberg. Die Stadt gilt als Zentrum dieser Spezialität. Das es zu diesem Zentrum durchaus auch eine bedeutende Peripherie gibt, haben wir bei der &lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/archives/33-Rauchbiere-Stern-Braeu-Festbier,-Hallerndorfer-Rauchbier-und-Meinel-Braeu-Mephisto.html#extended&quot; title=&quot;Rauchbiere: Stern-Bräu Festbier, Hallerndorfer Rauchbier und Meinel-Bräu Mephisto&quot;&gt;Besprechung dreier Rauchbiere&lt;/a&gt; bereits gezeigt, die sowohl in Hof als auch im Steigerwald gebraut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das hier vorgestellte Räucherla von Hummel-Bräu wurde nicht in Bamberg selbst gebraut, sondern in einem ca. 10 km östlich gelegenen Ort Namens Merkendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Märzen, ist mit 5,6 vol. % Alkohol also etwas stärker als ein normales Export-Bier. Die Farbe ist dunkel mit einem herbstlich rötlichen Schimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Rauchgeschmack dieses Bieres nun kräftig oder nicht? Bezugspunkt aller Rauchbiere muss wohl das bekannteste dieses Typs sein, das Schlenkerla aus Bamberg. Verglichen mit diesem Bier ist das Räucherla aus Merkendorf eher zurückhaltend. Dennoch, sowohl Geruch aus auch Geschmack dieses Bieres wird geprägt vom Rauchmalzaroma. Im Unterschied zum Schlenkerla weckt das Raucharoma dieses Bieres aber nicht sofort die Assoziation von Räucherschinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lederaroma alter Bordeauxweine – habe ich neulich gelernt – ist auf Paräthylphenol zurückzuführen. Ob dieser Stoff auch für das prägende Arome von Räucherla verantwortlich ist, weiß ich nicht. Auch hatte ich noch nicht das Glück, besonders viele alte Bordeauxweine probieren zu dürfen. Wohl kann ich aber sagen, dass das Aroma von Räucherla verglichen werden kann mit dem Aroma, das für Whiskys so typisch ist, deren Malz über offenem Torffeuer getrocknet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rauchmalzaroma ist also durchaus kräftig, nicht aber penetrant und fügt sich zu einem runden Ganzen in diesem Bier, das sicher kein Bier für alle Tage ist.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Oct 2010 20:15:56 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/68-guid.html</guid>
    <category>Bier</category>
<category>Bierbeschreibung</category>
<category>Dunkles</category>
<category>Franken</category>
<category>fränkisches Bier</category>
<category>Märzen</category>
<category>Obergärig</category>
<category>Rauchbier</category>
<category>Vollbier</category>

</item>
<item>
    <title>Rauchbiere: Stern-Bräu Festbier, Hallerndorfer Rauchbier und Meinel-Bräu Mephisto</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/33-Rauchbiere-Stern-Braeu-Festbier,-Hallerndorfer-Rauchbier-und-Meinel-Braeu-Mephisto.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/33-Rauchbiere-Stern-Braeu-Festbier,-Hallerndorfer-Rauchbier-und-Meinel-Braeu-Mephisto.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=33</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=33</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Die Island-Whiskys unter den Bieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:25 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;346&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/Rauchbier.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon einige Jahre her, dass ich das erste mal ein Aecht Schlenkerla Rauchbier probiert habe. Und es sollte auf Jahre hinaus auch das letzte mal gewesen sein, dass ich Rauchbier getrunken habe. Es hat mir nicht geschmeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böse Zungen behaupten, es schmeckt, als sei ein Aschenbecher in das Bier geleert worden. Dem möchte ich hier auf das heftigste widersprechen! Für mich hat es geschmeckt, als sei ein kräftig geräucherter Schinken in das Bier gehängt worden. Aber auch das ist ein Geschmack, der mir nicht so recht zusagen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rauchbier handelt es sich um eine Bierspezialität, die fast nur noch in der Bamberger Gegend gebraut wird. Seinen typischen Geschmack erhält es durch das Rauchmalz mit dem es zubereitet wurde. Malz wird ja hergestellt, indem man Getreidekörner keimen lässt und diesen Keimprozess durch erhitzen wieder abstoppt. Wo Hitze sein soll, da braucht man Feuer. Und wo Feuer ist, da ist auch Rauch Viele Whiskytrinker wissen um diesen Zusammenhang und wissen ihn sehr zu schätzen. Einige Destillen — z. B. Laphroaig — sind berühmt für ihren Whisky mit dem charakteristischen Rauchgeschmack.. Es ist also ganz natürlich, dass das Malz während des mälzens Rauch ausgesetzt ist – respektive war. Inzwischen wird die Wärme nämlich indirekt zugeführt und das Korn kommt normalerweise mit Rauch nicht mehr in Berührung. Es gibt aber noch wenige Mälzereien, die einen kleinen Teil ihres Malzes nach dem traditionellen Verfahren über einem Feuer aus Buchenholzscheiten trocknen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/archives/33-Rauchbiere-Stern-Braeu-Festbier,-Hallerndorfer-Rauchbier-und-Meinel-Braeu-Mephisto.html#extended&quot;&gt;&quot;Rauchbiere: Stern-Bräu Festbier, Hallerndorfer Rauchbier und Meinel-Bräu Mephisto&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Dec 2009 20:20:10 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/33-guid.html</guid>
    <category>Bier</category>
<category>bierbeschreibung</category>
<category>Franken</category>
<category>fränkisches Bier</category>
<category>Rauchbier</category>
<category>Wissenswertes</category>

</item>
<item>
    <title>Finnisches Bier Teil II</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/65-Finnisches-Bier-Teil-II.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/65-Finnisches-Bier-Teil-II.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=65</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=65</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;H3&gt;Sinebrychoff Porter&lt;/H3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:51 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;269&quot; height=&quot;400&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/SinebrychoffPorter.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Ich glaube, ich habe in meinem Leben erst drei verschiedene Porter getrunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Stout – Guinness also zB. – heißt es, der Name leite sich von stout Porter ab, was wiederum strong Porter bedeute. Der Name Porter leite sich von Hafenarbeitern bzw. Trägern ab. Ein stout Porter wäre also ein besonders starkes gehaltvolles Bier, das schwer arbeitende Menschen zu sich genommen haben, um die vielen verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen. In Großbritannien und Irland habe ich schon häufiger Stout probiert – wurde mir doch gesagt, man müsse Stout halt erst drei mal getrunken haben, bis es einem schmecke. Für mich gilt das nicht. Man kann mir nicht vorwerfen, ich hätte es nicht oft genug probiert. Mir schmeckt Stout immer noch nicht sonderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich dann meine erste Flasche Porter in der Hand hielt, erwartete ich obiger Theorie entsprechend ein leichteres Stout. Es schmeckte aber eher wie ein mildes, dunkles Bockbier. Es handelte sich um ein dänisches Porter. Das nächste Porter das ich trank war ein deutsches. Auch das schmeckte wieder wie ein mildes, recht süßes dunkles Bockbier. Von Porter hatte ich mir mehr erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Sache auf den Grund zu gehen, widmete ich mich wieder der theoretischen Seite des Biergenuss’ und sie da,: es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Typen Porter: Das Englische und Irische obergärige Porter, dessen starke Version das Stout ist einerseits, und das etwas stärkere Porter baltischen Stils, das mit untergäriger Hefe gebraut wird andererseits. Hier hatte ich meine Erklärung: Ich hatte untergärige Porter des baltischen Stils probiert, die mit obergärigem Guinness, Murphy’s und Co nicht sonderlich viel zu tun hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies hatte ich im Kopf, als ich nun in Finnland ,mithin im Baltikum, ein Porter entdeckt: Das Sinebrychoff Porter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war ich allerdings sehr überrascht, das ausgerechnet dieses Bier so schmeckte, wie ich es ursprünglich erwartet hatte. Nebenbei wurde mir auch endlich klar, was bei Bierbeschreibungen mit ‚Kaffee-Aroma’ gemeint ist. Gemeint ist gar nicht das Aroma von Bohnenkaffee, sondern von Kaffeeersatz: von Malzkaffee. Eigentlich wenig erstaunlich, dass man mit dem Malz in einem Bier ähnliche Aromata erreichen kann wie mit Malz im Malzkaffee. Sinebrychoff Porter hat nämlich einen ganz ausgeprägten Muckefuck Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer von meinen Lesern hat früher Caro-Kaffee getrunken? Wenn man das Pulver in heißem Wasser auflöst, kann es passieren, das noch kleine Klümpchen unaufgelösten Pulvers auf dem Wasser schwimmen. Und bekommt man solch ein Klümpchen in den Mund, hat es ein sehr intensives Malzkaffee-Aroma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnerung an eben dieses Aroma drängte sich bei mir in den Vordergrund, als ich den ersten Schluck Sinebrychoff Porter nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hatte ich nun endlich gelernt, was ein Baltisches Porter ist, und nun schmeckt es wieder ganz anders, als ich nach meinem vertieften Lektürestudium erwartete. In allen Beschreibungen über Sinebrychoff Porter die ich gelesen habe, stand als Typ: ‚Baltisches Porter’. Geografisch stimmt das wohl. Was Geschmack oder Brauart betrifft, würde ich es aber eher als Porter des Irisch/Englischen Typs bezeichnen. Das Sinebrychoff Porter ist nämlich wie andere Ales ein obergäriges Bier, mit all den geschmacklichen Auffächerungen die bei obergärigen Bieren häufig zu finden sind. Neben dem intensiven Malzkaffeearoma schmeckt man nämlich viele weitere Nuancen, wie so häufig abhängig von Ort, Zeit und Stimmung beim Biergenuss.&lt;br /&gt;
Obwohl die Sinbrychoff Brauerei schon 1999 vom globalen Brauereigiganten Carlsberg aufgekauft wurde und ich ja meine Vorbehalte gegenüber Industriebier habe, ist das Sinebrychoff Porter ein wirklich sehr sehr leckeres Bier.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Sep 2010 09:36:14 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/65-guid.html</guid>
    <category>Ale</category>
<category>Bier</category>
<category>Bierbeschreibung</category>
<category>Bockbier</category>
<category>Dunkles</category>
<category>Finnland</category>
<category>Porter</category>

</item>
<item>
    <title>Finnisches Bier Teil I</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/64-Finnisches-Bier-Teil-I.html</link>
            <category>Expeditionen ins Bierreich</category>
    
    <comments>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/64-Finnisches-Bier-Teil-I.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.edlebiere.de/Blog/wfwcomment.php?cid=64</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.edlebiere.de/Blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=64</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Guido Felhölter)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h3&gt;Gourmet Vaalea Ruokaolut &lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:50 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;361&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/Gourmet.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war in Finnland im Urlaub. Dort war es sehr schön. Ich habe auch das weithin bekannte Lapin Kulta getrunken. Das ist nicht weiter erwähnenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch ein/zwei weitere Biere probiert, die ich hier kurz vorstellen möchte. Die Zusammenstellung der von mir probierten Biere war eher begrenzt. Das lag weniger an der Auswahl des von mir besuchten Alko (der staatliche Finnische Alkoholverkaufsmonopolist). Der war recht gut sortiert. Insbesondere auch bei internationalen durchaus renommierten und wohlschmeckenden Biersorten – wie das in den meisten Bierläden rund um die Welt der Fall ist, außer in Deutschland. Aber das steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die begrenzte Auswahl der von mir probierten Biere lag eher an meinem Geldbeutel. Der war schmal und die Bierpreise in Finnland skandinavientypisch hoch. Ich hab mich in meinem Urlaub also eher mit anderem als mit Biertrinken beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute möchte ich das Gourmet Vaalea Ruokaolut vorstellen. Das kommt aus der gleichen Brauerei wie Lapin Kulta – nämlich Hartwall, die wiederum im Besitz von Heineken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bier hab ich trotz seines Namens gekauft. Das Etikett war so schön und ich denke, ihr stimmt mir zu, dass die Flasche sehr gut in die finnische Landschaft passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschmack ist in etwa so, wie ich es von einem  Bier diesen Namens erwarten würde. In Deutschland würde im Namen sicherlich ‚Edelpils’ vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist klar ein klares Pils. schlank aber nicht wässrig. Das ist in so fern erwähnenswert, als sich um ein Bier der finnischen Kategorie III (keskiolut) handelt, also weniger als 4,7 % Alkohol enthält. Genau genommen 4,6. Es ist also ein ordentlich gebrautes Industriepils, dem man seinen vergleichsweise geringen Alkoholgehalt nicht anmerkt mit einem sehr schönen Etikett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr ist auch dazu wohl nicht zu sagen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:04:31 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.edlebiere.de/Blog/archives/64-guid.html</guid>
    <category>Bier</category>
<category>Expeditionen ins Bierreich</category>
<category>Finnland</category>
<category>Helles</category>
<category>Pils</category>

</item>

</channel>
</rss>
