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<title>BierBericht</title>
<link>http://www.edlebiere.de/Blog/</link>
<description>Ein Blog zum Thema Bier</description>
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        <title>RSS: BierBericht - Ein Blog zum Thema Bier</title>
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    <title>Ølwechsel leicht gemacht</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/59-lwechsel-leicht-gemacht.html</link>

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        &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 400px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:70 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/VerkostungNeu01.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ausklang einer Verkostung in der Bierboutique Ølwechsel&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Bierboutique Ølwechsel &lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
lädt zu einer&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Verkostung quer durch unser Sortiment&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
am Freitag den 21.06.13&lt;br /&gt;
ab 18:30 Uhr&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
in die Basaltstraße 21&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
ein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Der Preis beträgt  € 20,-&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Damit wir genügend Bier kalt stellen können, bitten wir darum, sich unbedingt vorher anzumelden:&lt;br /&gt;
Telefon (069) 71 67 18 59&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
Verkostung@edlebiere.de&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wir haben besondere Raritäten direkt bei den Brauereien in Belgien erworben, und auch wieder alte und neue Favouriten aus Franken mithgebracht 
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    <title>Rodenbach</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/77-Rodenbach.html</link>

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        &lt;!-- s9ymdb:65 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;230&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/rodenbach.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Der Sommer ist wohl unwiderruflich vorbei. Doch hoffen wir nicht alle noch mal auf ein letztes Aufbäumen, in dem wir noch einen sonnigen Nachmittag auf der Terrasse verbringen können — und sei es eingewickelt in eine wärmende Kolter — und den gelben und roten Blättern nachschauen können, wie sie von den Bäumen fallen?&lt;br /&gt;
Wenn wir dann noch mal der lauen Sommerabende gedenken, dann ist das Rodenbach das Bier unserer Wahl.&lt;br /&gt;
Die Farbe ist auf die warmen Herbsttöne abgestimmt: Beim Rodenbach handelt es sich um ein typisches Rotbier, wie es in Westflandern gebraut wird.&lt;br /&gt;
Passionierte Rotweintrinker werden an der Farbe auszusetzen haben, dass sie nicht wirklich der eines dunklen Rotweins sondern einem eher herbstlich warmen rotbraun entspricht. Geschmacklich werden aber gerade Rotweintrinker eine Nuance erkennen, die ihnen vom Wein bekannt ist: Der leicht bitter-saure Geschmack von Tannin.&lt;br /&gt;
Den hat das Rodenbach seinem Reifeprozess zu verdanken. Denn nachdem die Hauptgärung abgeschlossen ist, wird das Bier in Eichenfässern ausgebaut und kann dort bis zu drei Jahren reifen.&lt;br /&gt;
Richtig: Dieses Bier wird nicht frisch genossen, sondern macht einen langjährigen Reifeprozess durch. Wer belgische Biere kennt, weiß, dass auch anderen von ihnen eine ausgedehnte Lagerung zugute kommt. Nach der Lagerung werden die reifen Biere dann noch mal mit jungen, spritzigen Bieren verschnitten, bevor sie abgefüllt werden.&lt;br /&gt;
Vorher muss die Würze jedoch gären, um zu Bier werden zu können. Im Falle von Rodenbach handelt es sich um eine so genannte gemischte Gärung. Dabei kommen nicht nur obergärige Hefen zum Einsatz. Diesmal dürfen ausnahmsweise auch Bakterien ihr Zersetzungswerk verrichten — ein weiterer Grund für die säuerliche Note des Bieres.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sei der typisch deutsche Biertrinker gewarnt: Der Geschmack des Rodenbachs wird nicht im Entferntesten dem entsprechen, was er sich unter einem typisch herben Bier vorstellt.&lt;br /&gt;
Eine gewisse Offenheit ist schon vonnöten, wenn man sich diesem Bier widmen will. Ein Charakterzug, der mir nicht gerade kennzeichnend für viele deutsche Biertrinker zu sein scheint.&lt;br /&gt;
Sollte es unter den Weintrinkern weniger orthodoxe Vertreter ihrer Zunft geben, so haben sie hier die Chance, sich auch mal an den Biergenuss heranzuwagen.&lt;br /&gt;
Ihnen wird, neben der bereits ausführlich besprochenen säuerlichen Note und der eher fehlenden Hopfenherbheit ein volles Bouquet fruchtiger Aromen entgegentreten. Wüsste man es nicht besser, man könnte Rodenbach für ein Fruchtbier halten, dem Kirsch- oder Johannisbeeraromen zugesetzt wurden.&lt;br /&gt;
Wir schließen uns gerne der ‚Meinung der Anderen‘ an. Ein offener, mutiger Versuch wird die meisten mit einer freudigen Überraschung belohnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/archives/77-Rodenbach.html#extended&quot;&gt;&quot;Rodenbach&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <title>Moriau Oude Geuze</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/88-Moriau-Oude-Geuze.html</link>

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        &lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;385&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/MoriauKlein.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Und hier noch mal eines der &lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/plugin/tag/Geuze&quot; title=&quot;Geuze&quot;&gt;spontan vergorenen Biere&lt;/a&gt; aus Belgien: Das Moriau Oude Geuze, offensichtlich aus Lambic der &lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/archives/57-Geuze-Boon.html&quot; title=&quot;Geuze Boon&quot;&gt;Brauerei Boon&lt;/a&gt; hergestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flasche ist sehr schön, das Bier auch. Und es riecht auch gut. Und es schmeckt auch gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 6.4 % vol. ist es recht stark für ein Geuze. Zunächst mal, wie man bei einem Geuze erwartet frisch, fruchtig, säuerlich.&lt;br /&gt;
Eingedenk der Überlegung, wie schwierig es ist, Geschmack zu beschreiben [] möchte ich das doch etwas konkretisieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Moriau Oude Geuze schmeckt also läuerlich, aber nicht wirklich sauer, ich habe schon deutlich saurere Geuze getrunken. Ich würde es als trocken bezeichnen, nicht aber zur Kategorie der knochentrockenen Geuzes zählen.&lt;br /&gt;
Häufig hört mal als erste Assoziation bei einem Geuze (zumindest von Hessen), dass es nach Apfelwein schmecke. Beim Moriau Geuze würde mich das wundern. Es schmeckt nicht nach Apfelwein. Aber wenn man will, kann man vielleicht Pampelmuse schmecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das man dieses Bier als trocken bezeichnen kann, liegt sicher auch an einer ganz spezifischen Bitterkeit. Die ist anders, als sie der deutsche Biertrinker von einem herben Pils kennt. Sie ist zwar sicherlich zu einem großen Teil auf den Hopfen zurückzuführen, wenn ich sie aber beschreiben sollte, würde ich den Hopfen außen vor lassen und von dem Weißen sprechen, dass beim Schälen einer Pampelmuse immer so schwierig abzubekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Moriau Oude Geuze hat lange in Eichenfässern reifen dürfen (mindestens zwei Jahre). Das schmeckt man. Ich finde aber, dass der von den Eichenfässern hervorgerufene Geschmack wie bei vielen anderen Geuzes auch etwas zu prägnant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser leichten Schwäche – die die meisten Geuzes haben – ist das Moriau Oude Geuze ein sehr leckeres ausgewogenes Geuze. Es schmeckt wie eine mit Holzwolle ausgelegte Kiste voll mit Pampelmusen.&lt;br /&gt;
 
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    <title>Beschreibung des Aromas von Bieren: Einige kleine Überlegungen</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/87-Beschreibung-des-Aromas-von-Bieren-Einige-kleine-UEberlegungen.html</link>

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        &lt;!-- s9ymdb:76 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/HetzelsdorferFilzKlein1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Hier im Blog sind ja inzwischen einige Biere beschrieben worden. Dabei kommt man nicht darum herum, auch etwas über deren Aroma zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie beschreibt man die verschiedenen Geschmäcker – resp. Gerüche? Mit süß, salzig, sauer und bitter kommt man nicht weit. Nun ja, man kennt es ja vom Wein: Da wird auf Aromaträger verwiesen, deren Geschmack und Geruch dem Leser als bekannt vorausgesetzt werden: Kirsch, Himbeere, Waldbeeren, Gras, Sattelleder – Wobei: Ich gehe davon aus, dass bislang eher wenige Weintrinker an einem Sattel geleckt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den Beschreibungen der charakteristischen Aromen von Bieren hat sich vor allem im angelsächsischen Raum (ich nehme an auch in Belgien – darüber weiß ich aber wenig, da ich weder flämisch noch französisch kann) inzwischen ein gewisser Kanon aus umschreibenden Begriffen herausgebildet. Auch hier sind die Früchte sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir also zunächst zurück auf die Waldbeeren: Was zum Teufel soll das charakteristische Aroma von Waldbeeren sein? Was ist mit Waldbeeren denn überhaupt gemeint? Im Wald (oder zumindest am Waldrand) wachsen Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, dann je nach Wald auch Heidelbeeren, Moosbeeren, Preiselbeeren bis hin zu Schlehen, Hagebutten, Sanddorn oder gar Wacholderbeeren. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte einfach mal, dass sie je nach Zusammensetzung recht unterschiedlich schmecken. Gibt es einen gemeinsamen Nenner bei ihren Aromen? Ich kann nicht wirklich einen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, es geht hier gar nicht um die Aromen selber, sondern um die Assoziation, durch den romantisch grünen Wald zu streifen und hi und da die ein oder andere Beere aufzuklauben und genüsslich in den Mund zu stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich noch mal einfach so behaupte, dass die geschmacklichen Assoziationen, die jeder von uns damit hat, doch recht unterschiedlich sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die einzelnen Früchte zum Beispiel, daran können wir uns doch festhalten. Jeder von uns weiß, wie Kirsche, Himbeere oder Banane schmeckt. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/archives/87-Beschreibung-des-Aromas-von-Bieren-Einige-kleine-UEberlegungen.html#extended&quot;&gt;&quot;Beschreibung des Aromas von Bieren: Einige kleine Überlegungen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <title>Meinel Absolvinator</title>
    <link>http://www.edlebiere.de/Blog/archives/84-Meinel-Absolvinator.html</link>

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        &lt;!-- s9ymdb:71 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;138&quot; height=&quot;400&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/uploads/MeineAbsolvinator.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Verbindungswesen kann ich ja gar nichts anfangen. Ach was: es ist mir zuwider. Drum fällt es mir auch schwer, ein Bier, das nach einer Schülerverbindung genannt wurde, über allen Klee zu loben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Doppelbock Absolvinator der Meinel Brauerei in Hof wurde nach der Schülerverbindung Absolvia benannt. Genug davon.&lt;br /&gt;
Das Bier schmeckt außerordentlich gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die belgischen Trappistenbiere kennen und überaus schätzen gelernt habe, dachte ich, dass ich in meiner unbedarften Jugend die geschmacklichen Vorzüge von Doppelbock noch gar nicht zu würdigen wusste. Ich habe mich deshalb also in einen sehr gut sortierten Getränkemarkt begeben und von jedem der Doppelbockbiere, die der Markt führte eins mit nach hause genommen. Dort galt es zu testen, woher mein Vorurteil rührte, dass Starkbiere der Kategorie Doppelbock süß, pappig und gegebenenfalls dazu noch sprittig schmecken. Ich probierte eins nach dem anderen – natürlich nicht alle am selben Tag – und stellte fest, dass mein Vorurteil daher rührte, dass alle von mir probierten Doppelbock süß, pappig und gegebenenfalls dazu noch sprittig schmeckte. Die von mir probierten Doppelbocke und die belgischen Trappistenbiere kommen einfach aus unterschiedlichen Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe natürlich nicht alle Doppelböcke die es gibt probiert, so dass ich nicht über alle Doppelböcke den Stab brechen kann. Natürlich nicht! Denn mit dem Absolvinator von Meinel habe ich ein Doppelbock gefunden, das sich in der Welt der belgischen Trappistenbiere bewegen kann, als sei es dort geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich kein Wunder, denn die Trappistenbiere und die Bockbiere, die als Saisonbiere zu Beginn der Fastenzeit angestochen werden, haben den gleichen Ursprung: Die Mönche in den Klöstern hielten sich besonders streng an die Fastengebote. Und ‚ Fasten’ bedeutete nicht nur, dass kein Fleisch gegessen werden durfte. Es durfte gar nichts gegessen werden. Aber – ‚Flüssiges bricht das Fasten nicht’. Und da dass flüssige an Essens statt genossen wurde, musste es entsprechend kalorienreich sein. Also einen hohen Stammwürzgehalt haben, der den interessanten Nebeneffekt hat, dass auch der Alkoholgehalt hoch ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.edlebiere.de/Blog/archives/84-Meinel-Absolvinator.html#extended&quot;&gt;&quot;Meinel Absolvinator&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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