Hier im Blog sind ja inzwischen einige Biere beschrieben worden. Dabei kommt man nicht darum herum, auch etwas über deren Aroma zu schreiben.Aber wie beschreibt man die verschiedenen Geschmäcker – resp. Gerüche? Mit süß, salzig, sauer und bitter kommt man nicht weit. Nun ja, man kennt es ja vom Wein: Da wird auf Aromaträger verwiesen, deren Geschmack und Geruch dem Leser als bekannt vorausgesetzt werden: Kirsch, Himbeere, Waldbeeren, Gras, Sattelleder – Wobei: Ich gehe davon aus, dass bislang eher wenige Weintrinker an einem Sattel geleckt haben.
Auch bei den Beschreibungen der charakteristischen Aromen von Bieren hat sich vor allem im angelsächsischen Raum (ich nehme an auch in Belgien – darüber weiß ich aber wenig, da ich weder flämisch noch französisch kann) inzwischen ein gewisser Kanon aus umschreibenden Begriffen herausgebildet. Auch hier sind die Früchte sehr beliebt.
Kommen wir also zunächst zurück auf die Waldbeeren: Was zum Teufel soll das charakteristische Aroma von Waldbeeren sein? Was ist mit Waldbeeren denn überhaupt gemeint? Im Wald (oder zumindest am Waldrand) wachsen Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, dann je nach Wald auch Heidelbeeren, Moosbeeren, Preiselbeeren bis hin zu Schlehen, Hagebutten, Sanddorn oder gar Wacholderbeeren. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte einfach mal, dass sie je nach Zusammensetzung recht unterschiedlich schmecken. Gibt es einen gemeinsamen Nenner bei ihren Aromen? Ich kann nicht wirklich einen erkennen.
Ich denke, es geht hier gar nicht um die Aromen selber, sondern um die Assoziation, durch den romantisch grünen Wald zu streifen und hi und da die ein oder andere Beere aufzuklauben und genüsslich in den Mund zu stecken.
Ich glaube, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich noch mal einfach so behaupte, dass die geschmacklichen Assoziationen, die jeder von uns damit hat, doch recht unterschiedlich sein können.
Aber die einzelnen Früchte zum Beispiel, daran können wir uns doch festhalten. Jeder von uns weiß, wie Kirsche, Himbeere oder Banane schmeckt. "Beschreibung des Aromas von Bieren: Einige..." vollständig lesen »



In Teil I dieser Literaturvorstellung haben wir Bände mit dem prägnanten Titel „Bier“ vorgestellt. Eine Liste die sicher noch deutlich erweitert werden könnte. Ein Buch mit diesem schlichten Titel, von dessen Genuss wir abraten würden, liegt uns - wohl eher zufällig - nicht vor. Stellvertretend für diese Kategorie nennen wir hier aber „Das Buch zum Bier“, erschienen 1999 im Eichborn Verlag.